Deutschland ist ein Land, das über Jahrzehnte für Freiheit, Menschenwürde und Humanität gestanden hat. Millionen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Terror fliehen mussten, fanden hier Schutz und eine neue Heimat. Dafür verdient Deutschland Respekt.
Doch Humanität allein reicht nicht aus. Ein Staat hat ebenso die Pflicht, seine Bürger zu schützen und die Sicherheit seines Landes zu gewährleisten.
Die wiederholten Terroranschläge und schweren Gewalttaten der vergangenen Jahre haben viele Menschen tief erschüttert. In mehreren Fällen handelte es sich bei den Tatverdächtigen um Personen, die als Flüchtlinge oder Asylbewerber nach Deutschland gekommen waren oder aus einem islamisch geprägten Umfeld stammten. Jeder einzelne Fall wirft die berechtigte Frage auf, ob die bestehenden Sicherheitsmechanismen und Integrationskonzepte ausreichend sind.
Mich erinnert diese Entwicklung an die Geschichte des Trojanischen Pferdes. Troja öffnete seine Tore für ein scheinbares Geschenk. Im Inneren verbarg sich jedoch eine Gefahr, die letztlich den Untergang der Stadt einleitete. Natürlich ist diese Geschichte nur eine Metapher. Sie soll nicht bedeuten, dass Flüchtlinge oder Muslime pauschal eine Gefahr darstellen. Aber sie verdeutlicht, dass eine Gesellschaft nicht allein auf gute Absichten vertrauen darf. Offenheit ohne Wachsamkeit kann schwerwiegende Folgen haben.
Ich schreibe diese Zeilen nicht aus Vorurteilen, sondern aus persönlicher Erfahrung. Ich war selbst Muslim und habe mich später bewusst für den christlichen Glauben entschieden. Deshalb kenne ich beide Welten aus eigener Anschauung. Ich weiß, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime friedlich leben möchte. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass islamistischer Extremismus kein erfundenes Problem ist. Er ist eine Realität, die sowohl Muslime als auch Nichtmuslime zu seinen Opfern macht.
Wer dieses Problem aus Angst vor politischen Debatten oder aus falsch verstandener Toleranz verschweigt, hilft weder den friedlichen Muslimen noch der deutschen Gesellschaft. Ehrlichkeit ist keine Form von Hass. Kritik an extremistischen Ideologien ist kein Angriff auf die Religionsfreiheit. Im Gegenteil: Gerade Religionsfreiheit setzt voraus, dass keine extremistische Ideologie über den demokratischen Rechtsstaat gestellt wird.
Deutschland braucht deshalb eine Einwanderungspolitik, die Humanität und Sicherheit miteinander verbindet. Schutz für wirklich Verfolgte muss erhalten bleiben. Gleichzeitig braucht es konsequente Sicherheitsüberprüfungen, eine klare Erwartung an Integration, die uneingeschränkte Anerkennung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie ein entschiedenes Vorgehen gegen Islamismus und jede Form politischer oder religiöser Gewalt.
Europa hat seine Freiheit über Jahrhunderte aufgebaut. Diese Freiheit darf nicht durch ideologischen Extremismus und Terror gefährdet werden. Eine offene Gesellschaft kann nur bestehen, wenn sie bereit ist, ihre eigenen Werte entschlossen zu verteidigen. Humanität und Sicherheit sind keine Gegensätze. Sie bedingen einander.
Mohsen Kornelsen
Beisitzer im BuVo
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- Firefly_Gemini Flash_Auto rast in Menschenmenge, Polizei ist vor Ort 289361: KI erstellt