Der Krieg im Nahen Osten währt seit über vier Wochen. Er begann zu Purim mit der Ausschaltung des iranischen Oberhauptes Chamenei, heute Abend beginnt Pessach. Das iranische Regime ist weithin geschwächt, aber versucht mit Gegenschlägen Stärke zu demonstrieren. Das Agieren der iranischen Führung ohne Rücksicht auf Verluste erinnert an die zunehmende Verstockung des Pharao angesichts der Ägypten zugefügten Plagen, bis er das Volk Israel ziehen lassen musste:
Israel und die USA haben die iranische Regierung und ihre zweite Führungsebene ausgeschaltet. Israel hat ihr Netzwerk von Stellvertretern in der Region dezimiert. Sie zerstören ihre ballistischen und nuklearen Raketen. Wirtschaft und Strategie des Iran brechen zusammen und seine Infrastruktur ist zunehmend ungeschützt. Jede Eskalation zieht schwerwiegendere Folgen nach sich und beschleunigt den Zusammenbruch des Mullah-Regimes. Juden und Christen in der ganzen Welt beten, dass der Kopf des Oktopus, der den Nahen Osten und nun mit der Straße von Hormus auch die Weltwirtschaft in seinem Griff hält, jetzt abgeschlagen wird und das Regime mit seinen Wurzeln ausgerissen wird.
Wenn der deutsche Verteidigungsminister Pistorius in dem Krieg nur eine Katastrophe für die Weltwirtschaft sieht, Waffenruhe und eine diplomatische Lösung fordert, hat er die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Verhandlungen über Trumps 15-Punkte-Plan für Frieden, der die Stilllegung der Atomanlagen, freien Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und den Verzicht auf Atom- und Langstreckenwaffen beinhaltet, wurden erwartbar von der Führung in Teheran zurückgewiesen, die weiter auf Widerstand setzt. Deutschland und Europa sind einmal mehr in kurzsichtigen eigenen Interessen gefangen und im Zweifelsfall bereit, das Terrorregime im Iran zu erhalten. Die LINKE in Niedersachsen hat sich per Beschluss zu Antizionisten erklärt. Die Grünen-Fraktion hat ein Bankett zum islamischen Fastenbrechen im Bundestag ausgerichtet und will mit einem 24-Punkte-Plan auf Staatskosten muslimisches Leben in Deutschland fördern. Die Aktionen stehen prototypisch für die Blindheit gegenüber dem Islamismus, der nun am 15. März in Berlin auch mit einem „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ hofiert wird – statt dem politischen Islam zuerst in der Hauptstadt und im Bundestag die Türen zu schließen.
Wir rufen die Bundesregierung und unser Land erneut an die Seite Israels in seinem Kampf, um nicht nur sich selbst, sondern das iranische Volk, den Nahen Ost und die Welt von islamistischem Terror zu befreien. Als Deutsche erinnern wir uns an den Fall der Berliner Mauer, die das DDR-Regime beendete, um genauso für das iranische Volk zu beten und es mit allen Mitteln zu unterstützen.
Ostern und Pessach verkörpern beide den Auszug aus Sklaverei an das Böse zur Freiheit. Beten wir, dass der Krieg zu Pessach endet und das iranische Regime zusammenbricht. Lassen wir uns im Blick auf das Leiden und Sterben Jesu von unseren eigenen Vorstellungen über Frieden und Gerechtigkeit befreien und Sein Heilswerk der Auferstehung neu empfangen – für uns, unser Land und den Frieden der Welt.
Wir wünschen gesegnete Kar- und Ostertage und Pessach Sameach!
Bild von Wiesiek Pasko auf Pixabay