Landesverband Bayern

Der Landesverband Bayern wird sich zur Bundestagswahl mit einer Landesliste sowie in einigen Wahlkreisen mit Direktkandidaten zur Wahl stellen.
Gerne möchten wir Ihnen an dieser Stelle unsere Kandidaten kurz vorstellen.

 

1. Listenplatz: Theodor Gascho
2. Listenplatz: Verena Thümmel
3. Listenplatz: Victoria Schneider
4. Listenplatz: Manfred Steinel
5. Listenplatz: Helmut Kraus

Die Zeit fürs Sammeln der Unterstützungsunterschriften endet am 17.7.2017 - bis dahin müssen alle von den Behörden bestätigten Unterschriftenformulare beim Landeswahlleiter eingereicht werden. ... Da wir von erforderlichen 2000 Formularen nur knapp 1000 sammeln konnten, tritt Bündnis C - Christen für Deutschland in Bayern NICHT zur Bundestagswahl 2017 auf der Landesliste an.

Wir werden das Ergebnis analysieren und konzentrieren uns auf die kommenden Wahlen, die nächste ist bereits 2018: Landtagswahl in Bayern.

Aber, es gibt dennoch eine positive Meldung aus Oberfranken:

Im Wahlkreis Hof - Wunsiedel haben wir eine Direktkandidatin, die ihre erforderliche Unterschriftenanzahl von 200 innerhalb des Wahlkreises deutlich und seit bereits 3 Wochen vor Frist erreicht hat.

Herzlichen Glückwunsch an Verena Thümmel!

 


2. Landesparteitag am 18.03.2017 in Nürnberg:

Rechenschaftsbericht und Wahl des neuen Landesvorstandes, Teilnahme von Bündnis C bei der Bundestagswahl sowie Aufstellung einer Landesliste und Direktkandidaten 

Der neue Landesvorstand Bayern:

Vorsitzender: Theodor Gascho (0berbayern)
Stellvertreter: Johann Sliwa (Oberfranken)
Stellvertreterin: Victoria Schneider (Mittelfranken)
Schatzmeister: Johannes Gascho (Oberbayern)

Beisitzer
mit Zuständigkeitsbezirk:
Mathias Scheuschner (Oberpfalz)
Brigitte Kuen (Oberbayern - Nord und Schwaben)
Roland Krebs (Niederbayern)
Manfred Steinel (Oberbayern-Süd)
Martin Gohla (Mittelfranken)



 

 


 

 

25.-27. Februar 2017: Kongress Christlicher Führungskräfte in Nürnberg

https://www.buendnis-c.de/index.php/aktuell/254-kongress-christlicher-fuehrungskraefte-in-nuernberg

 

 


 

Landesvorstand Bayern (2015 - 2017)

Der Landesvorstand wurde am 11.04.15 beim LPT in München gewählt.

Vorsitzender: Johann Sliwa (Köditz bei Hof)

Stellvertreter: Brigitte Kuen (Münschen), Theo Gascho (Ingolstadt)

Schatzmeister: Johannes Gascho (Ingolstadt)

Beisitzer: Victoria Schneider (Nürnberg), Roland Krebs (Deggendorf), Bernd Schneider (Hof).

Landesschiedsgericht: Gerhard Schurig, Peter Bennink (beide Bayreuth) und Magdalena Ruiz (Köditz)

 


 

Ordentlicher Bundesparteitag von „Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF&PBC“ am 22. Oktober 2016 in Eisenach

 

Am Samstag, den 22. Oktober 2016 fand der Bundesparteitag von Bündnis C im Hotel "Haus Hainstein" in Eisenach statt. Es waren 51 Mitglieder (10 davon vom Landesverband Bayern) anwesend und stimmberechtigt.  ….

 

Hier geht’s zum Bericht: http://www.buendnis-c.de/index.php/aktuell/236-bundesparteitag-2016-bericht


 

Am 8. Oktober '16 fand im Centralkino Hof der sogenannte "GiK - Gottesdienst im Kino" statt.

In der Einladung dazu lautete es:

"Vertreter von CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP, Bündnis C und AfD positionieren ihre Partei und persönliche Einstellung zum Glauben. Gehört der Islam zu Deutschland? Kann ein gläubiger Politiker politische Entscheidungen von seinem Glauben trennen? Sollten christliche Werte wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden? Wie stellen sich die Politiker das christliche Abendland der Zukunft vor?
Diskutieren Sie mit, den Besuchern wird die Gelegenheit gegeben, den Diskussionsteilnehmern Fragen zu stellen. Die Veranstaltung wird von Ute Rausch-Rauner moderiert.
Special Guests werden ihren Input geben."

Nach über 10 000 Klicks auf die Veranstaltungseinladung und ca. 80 Besuchern zur Veranstaltung sehen wir, dass "Bündnis C" eine gute Möglichkeit hatte, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für Bündnis C stellte sich Victoria Schneider (Nürnberg) auf dem Podium zur Verfügung.

Hier der komplette (ungekürzte) Veranstaltungsmitschnitt:

https://www.facebook.com/gik.hof/videos/673417209481630/

M.Thümmel

 


 

Frühling 2016 / Bayern: Landesbetreuungsgeld sollte gestoppt werden. Wir sagten: Nein!

 

„Das Gender-Mainstreaming setzt an Stelle der natürlichen, zweifaltigen Geschlechtlichkeit des Menschen eine Vielzahl sozial konstruierter Geschlechter („Gender“), auf deren soziale Gleichstellung die Politik und die Medien mittels Zwangsmaßnahmen und Indoktrination hinwirken („Mainstreaming“). Diese Ansätze führen, so wie Karl Marx und Friedrich Engels dies forderten, zu einer außerfamiliären, kollektiven Erziehung der Kinder und der Zerstörung von Ehe und Familie. So wird das Gemeinwesen in seiner Substanz zerrüttet.“
….

„Bündnis C fordert eine konsequente Umsetzung des vom Grundgesetz vorgegebenen, besonderen Schutzes von Ehe und Familie. Der Begriff der Ehe oder der Familie darf dabei freilich nicht ideologisch umgedeutet werden. Jede staatliche oder steuerliche finanzielle Benachteiligung von Familien ist zu beenden. Insbesondere dürfen Eltern nicht benachteiligt werden, die ihre Kinder selbst erziehen, wie dies zum Beispiel durch die Subvention öffentlicher Betreuungseinrichtungen geschieht. Die Politik darf hier nicht lediglich auf die Wahlfreiheit der Eltern zielen, sondern auf die Nichteinmischung des Staates in die Angelegenheiten der Familien. Ziel ist ein wirklich freier Wettbewerb der familiären Erziehung gegenüber den nichtfamiliären Betreuungskonzepten“

 

Grundsätze und Eckpunkte, Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF&PBC, S. 8

 

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Im vergangenen Jahr kippte das Bundesverfassungsgericht die Regelungen zum Elterngeld und verwies auf die Zuständigkeit der Länder. Das Land Bayern war eines der wenigen Bundesländer, welches bereit war, das Betreuungsgeld auf Landesebene weiter zu führen. Die CSU-geführte Regierung in München ließ dies medial rasch verbreiten und die Angelegenheit schien klar.

 

Die Opposition im Bayrischen Landtag wollte sich damit aber nicht abfinden und startete Gegenoffensiven, u.a. gab die SPD eine Umfrage in Auftrag, um zu belegen, dass die Elterliche Erziehung nicht nötig zu sein scheint. Zudem wurde ein Volksbegehren gegen das Betreuungsgeld in Erwägung gezogen.

 

Auch wenn das geplante Landesbetreuungsgeld nicht das „Non plus ultra“ für die Erziehungspolitik aus Sicht von Bündnis C ist, sollte es Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten.

 

In Absprachen mit Bündnis C – Mitgliedern, dem Landesvorstand Bayern und unserer Bundesvorsitzenden Karin Heepen, erwog ich, mich dem Thema zu widmen. Auf unserer neuen Blogseite ( http: //blogs.buendnis-c.de/wordpress ) wurde vorgeschlagen, dazu eine Stellungnahme unsererseits abzugeben. Aber vielleicht braucht es auch etwas mehr, als nur eine Stellungnahme?

 

So reifte der Entschluss, eine Petition zu initiieren, welche Anfang März unter dem Titel „Bayern: Landesbetreuungsgeld soll gestoppt werden – Wir sagen: Nein!“ auf der Petitionsplattform „CitizenGo.org“  online ging. Die Wahl auf diese Plattform fiel, da sie mir schon vorab durch „christenfreundliche Petitionen“ auffiel und so ein gewisses Maß an Seriosität mitbrachte. Zudem wurde im vergangenen Jahr eine Petition zum „Al Quds Tag“ auf dieser Plattform durch Bündnis C online gestellt: Also grundsätzlich gute Erfahrungen auf diesen Gebiet.

 

Am 21. März reichte ich beim Stand von 326 Unterzeichnungen die Petition via Online-Formular bei Bayrischen Landtag ein.

 

Einen Monat später erhielt ich ein Schreiben, dass diese Petition  - mein Einverständnis vorausgesetzt – nicht im Petitionsausschuss behandelt werden soll und stattdessen  „…dem Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration, Herrn Joachim Unterländer, sowie den sozialpolitischen Sprecherinnen der Fraktion von SPD, Freie Wähler und Grüne, (Frau MdL Angelika Weikert, Frau MdL Gabi Schmidt und Frau MdL Kerstin Celina) vorgelegt, so dass diese noch vor den Beratungen zum Gesetzentwurf davon Kenntnis nehmen können.“

 

Da die Rückmeldefrist fast zeitgleich mit dem Posteingang bei mir war, dachte ich, dass es hoffentlich ausreicht, wenn ich die erwähnten Mitglieder direkt noch einmal auf diese Petition aufmerksam mache.  Umgehend schrieb ich per Mail oben genannte MdL an und erhielt 5 Tage später nur eine Rückmeldung der FW-Abgeordneten, die unsere Petition  im Grunde genommen ablehnt. Da ich aber ab dem Zeitpunkt meiner E-Mail bei CitizenGo eine Einstellung verändert hatte - nämlich jede weitere eingehende Unterschrift geht per Mail auch an den Ausschußvorsitzenden - war ich relativ entspannt, was die weitere Petitionsentwicklung betraf.

 

Am 25. Mai versendete CitizenGo in Eigeninitiative (!) Aufrufe zum unterzeichnen dieser Petition. Innerhalb eines Tages kamen ca. 1800 Unterzeichnungen hinzu!

 

Am 1. Juni fand im Bayrischen Landtag eine Debatte zum Landesbetreuungsgeld statt, die sehr hitzig seitens der Opposition  geführt wurde. Aber ein interessanter Umstand beendete  die Diskussion:

 

„Die CSU-Fraktion argumentierte, dass das Interesse der Familien hoch sei. ‚Uns haben nahezu 2000 Eingaben erreicht, dass wir das Betreuungsgeld weiter zur Verfügung stellen sollen‘, sagte der CSU-Sozialpolitiker Joachim Unterländer.“  (http://www.infranken.de/ueberregional/CSU-Mehrheit-setzt-Landesbetreuungsgeld-durch;art55462,1909733)

 

Unsere Petition hatte bis dato 3056 Unterzeichnungen aus ganz Deutschland (!) – folglich wurden die Unterzeichnungen der Petition jeweils als separate Eingaben mit gewertet. Anders sind die 2000 Eingaben nicht zu erklären.

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion mit unterstützt haben durch Gebet, Verbreitung der Petition oder unterzeichnen dieser.

 

Das Landesbetreuungsgeld ist nun in Bayern beschlossen. CictizenGo hat inzwischen eine weitere Petition gestartet, so dass die Regierungen der anderen Bundesländer gebeten werden, es den Bayern gleich zu tun, um der Erziehung und Betreuung im Rahmen von Familien wenigstens ein Stück Wertschätzung zukommen zu lassen (http://citizengo.org/de/fm/31100-echte-wahlfreiheit-fuer-familien-ja-zum-betreuungsgeld?m=5).

 

Das heißt: Bündnis C hat einen bundesweit bedeutsamen Prozess mit in Gang gesetzt.
Ich wünsche mir, dass wir an den Orten, wo Gott uns hinstellt, vor Ort oder landesweit praktische (!) Politik betreiben und uns nicht verstecken als eine „Kleinpartei“ unter vielen.
Wir können mit Gottes Hilfe einiges bewegen! So wie ein Daniel und seine Freunde unter verschiedenen Herrschaftsverhältnissen in Babylonien und Co.

Matthias Thümmel, Landesverband Bayern