Grundlagen Theologie: Mehr als nur Hoffnungsträger!

Die Bibel verstehen: Ausbreitung des Reiches Gottes vs. Endzeitverfall

Hoffnung© Leigh Prather/Adobe Stock (ALW - Büro f. Medienkommunikation)

Manchmal wirken Christen sehr pessimistisch. Aber tragen sie nicht die Siegesbotschaft von Jesus Christus in sich? Und sollten sie diese gute Botschaft nicht vor allem positiv in die Welt hineintragen? Hollywood-Filme karikieren Christen oft über das Klischee des weltfremden Endzeit-Warners. Manche Christen wirken allerdings wirklich so als hätten sie selbst eine „Schere im Kopf“, die sie skeptisch macht im Blick auf Erfolg und ihr Handeln wird zaghaft. Man begnügt sich damit, es lediglich versucht zu haben. Eine Ursache für dieses Verhalten ist die Vorstellung von „der Endzeit“. Bei vielen ist sie nur unbewusst vorhanden. Lehrt die Bibel nicht, dass zum Ende hin alles immer schlimmer wird? Auch die Einschätzung weltpolitischer Ereignisse und gesellschaflicher Trends wird von unserer Endzeit-Brille geprägt. Hat soziales und politisches Engagement überhaupt einen Sinn, wenn wir wissen dass „alles im Feuer vergehen wird“ (2. Petrus 3,9-13)? Der folgende Beitrag liefert einen Ansatz, wie sich die biblische Botschaft von der siegreichen Ausbreitung des Reiches Gottes einerseits und die negativen Aussagen zur „Endzeit“ andererseits zueinander verhalten. Unser Verständnis davon wirkt sich auch auf unser politisches Engagement und unsere Ausrichtung aus.

„Evangelium“ - Botschaft vom Sieg

„Evangelium“ bedeutet „gute Botschaft“ (griech. „eu-angelion“), die Botschaft vom Sieg, die der Bote nach gewonnener Schlacht den Neugierigen brachte. Welcher Herrscher hat den Kampf gewonnen? Wer wird ab jetzt regieren? Jesus predigte das Evangelium vom nun angebrochenen Königreich Gottes (Mt 4,23), auch Weltmissionar Paulus tat dies (Apg 28,28ff).

Jesus ist dabei selbst der siegreiche Königssohn und gleichzeitig auch der besondere Nachkomme, welcher Eva als Heilsbringer bei der Vertreibung aus dem Garten Eden versprochen wurde (Gen 3,15). Adam und Eva hatten die Autorität über die ihnen anvertraute Schöpfung dem Satan übergeben, indem sie der Schlange glaubten. Jesus ist der „Sohn des Menschen“ (Sohn des Adam), der diesen Zustand nun wieder korrigiert. Er trug stellvertretend für die verlorene Menschheit die verdiente Strafe im Kreuzestod, als einzig gerechter Mensch der Weltgeschichte. Das konnte er nur, weil er väterlicherseits vom Geist Gottes gezeugt war. In seiner Auferstehung von den Toten wurde er der erste Mensch der neuen Schöpfung (Röm 5,12-21). Die Autorität Gottes über diese Welt wird durch das Vertrauen (den Glauben) an Jesus wiederhergestellt. Das Reich Gottes ist angebrochen. Wo Gott wieder Herr über eines Menschen Herz geworden ist, dort regiert er wieder. Und das hat Folgen für die sichtbare Schöpfung. 

Reich Gottes - „mitten unter euch“ 

Zunächst stehen wir aber vor dem Phänomen, dass das „Projekt Rettung“, die Rückgewinnung der Schöpfung, mitten in der gefallenen Welt beginnt. Sie sind also zuerst einmal beide noch gleichzeitig vorhanden. Das Neue hat begonnen, mitten im Alten. Jesus startete sein „Projekt Herrschaftswechsel“ im messianischen Gnadenjahr in der Synagoge von Nazaret: „Der Geist des Herrn ist auf mir. Er hat mich gesalbt den Armen frohe Botschaft zu bringen. Er hat mich gesandt den Gefangenen den Freispruch zu verkünden, und den Blinden, dass sie wieder sehen werden und den Zerschlagenen die Vergebung, zu verkünden das Gnadenjahr des Herrn.“ (Lk 4,18) Von einem Ende oder sanften Auslaufen seines Projekts hat er übrigens nichts gesagt!

Das Reich Gottes beschreibt Jesus in seinen Gleichnissen (Mt 13) als die dominante Realität der Weltgeschichte. Es startet als winziges Senfkorn, aber es wächst unwiderstehlich. Sogar, wenn die irdischen Mitarbeiter schlafen wächst es, ohne dass sie verstehen, wie das funktioniert (Mk 4,26). Gleichzeitig wird „vom Feind“ aber auch Unkraut zwischen den Weizen des Reiches Gottes gesät. Und Jesus stellt klar: Beides wird wachsen gelassen (Mt 13,30).

Christen sind also zunächst immer mit beidem gleichzeitig konfrontiert. Doch sie wissen auch zu welcher Seite sie gehören. In dieser Welt beten sie „Dein Reich komme, dein Wille geschehe - wie im Himmel, so auf der Erde!“ Die Bewegungsrichtung ist dabei aber klar: Es geht vom Himmel auf die Erde.

Wie wenn eine Frau ein Kind gebiert

Auf der Erde selbst kommen die Dinge in dieser Zeit alle zu ihrem Ziel. Das griechische Wort für Ziel ist „telos“. Das ist das Wort, das in unserem deutschprachigen Neuen Testament in der Regel mit „Ende“ wiedergegeben wird. Die „Endzeit“ ist die Zeit, in der alles sein von Anfang an beabsichtigtes Ziel erreicht. Das bedeutet: Was in Gott gegründet wurde und in Gemeinschaft mit ihm bleibt, das wächst und gedeiht. Was aber ohne Gott - durch den Willen des gottlosen Menschen - iniitiert und betrieben wurde, das wächst sich aus zum Gericht und zerfällt. Es endet einfach. Das gilt für Weltreiche und Gesellschaftsutopien gleichermaßen wie für „sündige Projekte“ im eigenen Privatleben, ebenso für „Christliches“ oder kirchliches Engagement, das nicht wirklich aus Gottes Geist kommt. Was selbstherrliche Menschen begonnen haben, das endet. Was Gott begonnen hat, endet nie! Es kommt zur Welt. Es kommt auf die Welt.

Jesus vergleicht diesen Endzeitprozess deshalb mit den Wehen einer Schwangeren bei der Geburt (Mt 24,8). Gottes neue Welt und Herrlichkeit bricht sich Bahn. Das Neue bringt das Alte zum Bersten.

Denn mitten im Alten hatte das Neue bereits begonnen. Das Reich Gottes ist wie ein Tsunami, der hunderte Kilometer unter Wasser Anlauf nimmt, ohne dass man ihn im tiefen Ozean als solchen wahrnimmt. Aber wenn er das Ziel des Ufers erreicht, tritt er mit voller Kraft zu Tage. Und an diesem Ende steht der kraftlose Zusammenbruch alles Gottlosen und offengelegt wird die Durchsetzungsmacht von Gottes echten Werken.

Was endet also in der Endzeit? Nur das Böse, das sowieso keine Zukunft hatte! Aber es wurde zugelassen, so dass die Menschen sehen, wohin Gottlosigkeit seine Schöpfung führt.
Was bleibt und wächst kontinuierlich? Das Gute! Alles, was unter Gottes Herrschaft steht - Gottes Reich!

Zum Abschluss dieser Phase erhält unsere Schöpfung ein neues Gewand: Das Vergängliche wird überkleidet mit dem Unvergänglichen (1. Kor 15). Der einzelne Mensch und der gesamte Kosmos erleben eine Auferstehung. Der neue Regierungssitz der Gegenwart Gottes (der Tempel Gottes) wird die Erde. Der Himmel und die Erde vereinen sich (Offb 21+22).

Was tun wir in der Zwischenzeit?

Seit dem erfolgreichen Eintritt von Gottes Reich in die Geschichte dieser Welt („Es ist vollbracht!“ Joh 19,30) baut Gott seine Herrschaft aus. Das geschieht so: Zuerst werden Menschen aus der Macht der Finsternis befreit (Kol 1,13). Dann wird der „innere Mensch“ erneuert (2. Kor 4,16, Joh 15,1-8). Dabei machen wir eine Entwicklung vom frisch gezeugten „Baby“-Christen, der „Milch“ und geistliche Eltern braucht, bis hin zum „reifen Mann“ in Christus, der es gelernt hat in dieser Welt nicht auf falsche Lehren und Versuchungen hereinzufallen (Hebr 6,1; 1Kor 3,2; Eph 4,11-14).

Wer nimmt das Reich Gottes wahr?

Das Reich Gottes hat dabei eine besondere Eigenschaft im Kampf gegen das Reich des Bösen. Es ist für den Feind nicht richtig zu orten. Es ist vergleichbar einem Tarnkappenbomber, der vom feindlichen Radar nicht wahrgenommen werden kann. Jesus jubelt darüber, dass der Eingang zum Reich Gottes den „geistlich Armen“ (Mt 5,3), den Einfältigen, den Kleinen nach weltlichen Maßstäben offen steht, den vermeintlich Reichen, Mächtigen und Klugen der Welt aber kein Zutritt gewährt wird (Mt 11,25-30 und 1. Kor 1,18-31). Sie können es nicht mal erkennen (1. Kor 2,8+14). Woran liegt das? Wie schon im Garten Eden nach dem Sündenfall lies Gott den Zutritt zum Baum des Lebens bewachen (Gen 3,22-24). „Damit der Mensch nun nicht davon esse und ewig lebe!“ Der Mensch soll in seinem sündigen Zustand nicht ewig leben. Sonst würde Gott das Böse ewig zulassen. Das will er nicht. Zum Glück! Stattdessen ist die Umkehr im Herzen der entscheidende Schritt, der Menschen den Eingang in Gottes Reich schon jetzt ermöglicht. Umkehr, die möglich wird durch Gottes Gnade in Jesus (1. Joh 2,2; 2. Petr 3,9).

Durch den Empfang des Heiligen Geistes wird die Echtheit dieser Umkehr besiegelt (Eph 1,13). Der menschliche Verstand erkennt nun wie Gott seine Herrschaft aufrichtet (1. Kor 2,6-16). Auf einmal wird logisch, was vorher undurchsichtig schien. Es fällt einem wie Schuppen von den Augen, was in unserer Welt gerade geschieht. Jesus spricht deshalb in Gleichnissen vom Reich Gottes und erklärt sie nur seinen Nachfolgern (Mt 13,10-17).

Christen werden gehasst

Die Welt nimmt vom Reich Gottes nur manche Auswirkungen wahr. Die einen werden davon angezogen, die anderen lehnen sie nicht nur ab, sondern hassen sie regelrecht. Wer es sich im Reich der Welt gut eingerichtet hat, empfindet einen Herrschaftswechsel als Bedrohung. Jesus lehrte seine Jünger (Mt 24,6-14):

„Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen. Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ (nach Lut 84; „Ende“ ist griech. „telos“ Ziel)

Wichtig ist der Schluss: Das Ziel ist erst erreicht, wenn die gute Botschaft von Gottes Herrschaft in der ganzen Welt verbreitet wurde. Dies geschieht trotz der zuvor beschriebenen Katastrophen, nicht vorher

Christen lieben ihre Feinde!

Am Leben und Dienst des Apostels Paulus ist erkennbar, wie das Evangelium sich durch Verfolgung und Bedrängnisse durchsetzt. So schreibt er an die Gemeinde in Kolossä, dass er „erstattet, was an den Leiden Christi noch fehlt“ (Kol 1,24). Diese Aussage beszieht sich nicht auf das stellvertretende Sühnehandeln von Jesus Christus am Kreuz. Das war ein einmaliges Opfer, an dem nichts fehlt (1. Petr 3,18). Das Leiden Jesu, das Leiden des Apostels und das Leiden der Christen in der Endzeit verdeutlicht aber ganz handfest die Botschaft von Gottes Liebe zur Welt. Wenn die Welt erkennt, wie sehr Christen dafür leiden, damit die Menschen um sie herum gerettet werden, ist das ein Signal an die Menschen sich mit Gott zu versöhnen (2. Kor 5,20; Röm 8,17-18). Tertullian schrieb einmal „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche!“ Und vielleicht gab deshalb der Kirchenvater Cyprian seinem Henker vor seiner Hinrichtung sogar ein Trinkgeld.

Man muss es sich als Christ einfach bewusst machen: Im Himmel werden wir unsere Feinde nicht mehr lieben können, denn dort gibt es keine Feinde mehr! Genausowenig wird man in Gottes erneuerter Welt - wenn das „Ende“ aller Gottlosgkeit (das „Telos“-Ziel) erreicht ist - der Sünde widerstehen oder die Armen speisen können. Die Gelegenheit dazu existiert nur jetzt!

Wird der Missionsauftrag gelingen?

Die Gretchenfrage aller bibeltreuer Zukunftserwartung ist diese: Wird der Missionsauftrag gelingen? Am Ende des Matthäus-Evangeliums lauten die Aussendungsworte von Jesus (Mt 28,18-20):
„Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.“ (NGÜ)

Eigentlich fällt es schwer, von einem Scheitern auszugehen. Wenn Jesus, dem alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist, bei diesen Jüngern ist - kann da noch etwas schiefgehen? Auch eine landläufige Fehleinschätzung wird vom Wortlaut her ausgeschlossen. Es geht nicht darum, die Botschaft nur mündlich oder gar schriftlich zu verbreiten, sondern die Menschen aller Völker (griech. „ethnoi“) sollen „Jünger“ sein, erfolgreiche Schüler, die es gelernt haben Jesu Lehre im Leben dauerhaft umzusetzen. Aber wie soll das realistischerweise gehen? Nun, mit Gottes Kraft. So stehts geschrieben! Denken Sie daran: Nach dem Missionszeitalter wird man die Prunkstücke der Lehre Jesu (Feindesliebe etc.) nicht mehr umsetzen können.

Der Herr wird(s) richten

Manche Endzeitvorstellungen „lösen“ diese große Erwartungshaltung so auf, dass das erfolgreiche Ziel dieses Auftrags erst erreicht wird, wenn Jesus sichtbar wiedergekommen ist und im (nach Offb 20 benannten) „Tausendjährigen Reich“ politisch auf der Erde regiert. Im Rahmen dieses Beitrag können wir die klassischen Positionen rund um dieses „irdische Friedensreich des Messias“ nicht detailliert diskutieren. Für jede dieser Sichtweisen sind aber die Worte Jesu relevant, in denen er seine Erwartungshaltung gegenüber seinen Jüngern bei seiner Wiederkunft beschreibt. Jesus erklärt sie in seinen Gleichnissen vom Hausherrn, der für eine Weile verreist und für die Zwischenzeit seine Hausangestellten mit Aufträgen versehen hat. Wenn er wiederkommt, möchte er sehen, dass seine anvertrauten Talente vermehrt und eingesetzt wurden. Der Knecht, der vor Furcht alles vergraben hatte, bekommt Ärger (Mt 25,24-30). Jesus erwartet bei seiner Wiederkunft die Früchte eines einsatzfreudigen Glaubens während der Zeit seiner Abwesenheit. „Wird der Menschensohn Glauben finden, wenn er kommt?“ (Lk 18,8)
Nehmen wir das doch ernst und fragen uns: Welche Endzeit-Vorstellung motiviert am besten unsere Talente einzusetzen und zu vermehren? Ist es die Sicht, dass der Auftrag zur Weltmission gelingen wird oder die negative Erwartung, dass das alles sowieso nichts bringt, weil in der Endzeit die antichristlichen Mächte so stark werden? Es ist doch besser zu erwarten, dass die Erfüllung eines Auftrags möglich ist und schreitet fröhlich zur Tat, als dass man den Kopf in den Sand steckt und hofft, dass alles schnell vorbeigeht. Jesus hat uns bereits bevollmächtigt (Joh 20,21).

Christen sind „Mut“-Bürger!

Die ersten Christen wurden deshalb schon von Paulus aufgefordert sich im Blick auf ihre Gesellschaft, in der sie leben, positiv einzubringen (1. Kor. 10,30; Gal. 6,10; Phil. 4,10; Titus 3,8). Auf alles, was ehrbar ist, sollen sie bedacht sein. Ein Tipp: Suchen Sie im Neuen Testament der Lutherbibel nach dem Begriff „jedermann“, um mehr über die Haltung der Christen zur Gesellschaft zu verinnerlichen. Christen sollten jedenfalls nicht nur mitsingen im Konzert der politisch Empörten. Was sollte es Christen auch wundern, wenn in der Welt gottloser Politik viel schiefläuft? Wir sind nicht „Wut-Bürger“, sondern Christen sind „Mut-Bürger“! Wir entwickeln Lösungen und haben Ideen, auf die die Welt nicht kommt.

Was hat das mit Bündnis C zu tun?

Denn in einer Demokratie mit einem Grundgesetz wie dem unsrigen sind Christen sogar aufgerufen sich politisch mit Lösungsvorschlägen für das Gemeinwohl einzusetzen. Dies stellt für Christen eine besondere Herausforderung dar, weil hier ein ethischer Konflikt entsteht. Einerseits sind Nachfolger Jesu zur Feindesliebe aufgerufen, andererseits lehrt die Bibel, dass der Staat zum Bewahren der gesellschaftlichen Ordnung die „Schwertgewalt“ (Röm 13,1-7; die Exekutive in Gestalt von Polizei und Militär) besitzt. Ebenso lehrt die Heilige Schrift, dass die Aufrichtung von Gottes Reich und Willen nicht über „Heer und Macht“, sondern durch den Geist Gottes geschieht (Sacharja 4,6).

Und genau damit beschäftigen wir uns bei Bündnis C: Wie sieht ein Politikangebot von Christen aus, das wir bei Kommunal-, Bundestags-, und Europawahlen in Verantwortung vor Gott und der Gesellschaft einbringen können? Möchten Sie mitmachen?

 

Andreas Wolff 
Stellvertretender Bundesvorsitzender, Landesvorsitzender Bündnis C Rheinland-Pfalz

 

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